Skip to main content

Bohrhammer fetten – so gehts

Bohrhammer fetten

Jedes mechanische Bauteil muss auch immer ausreichend geschmiert werden. Bei der Verwendung eines Meißels in einem Bohrhammer oder Stemmhammer bedarf es einer gewissen Menge an Meißelfett. Doch welches Fett brauche ich für meinen Bohrhammer? Welche Menge ist ausreichend? Hier im Blog klären wir Sie darüber auf und geben wertvolle Tipps.

 

Bohrhammer fetten – Welches Fett für den Bohrhammer?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Bohrhammermodelle: Fettfreie und einzufettende Bohrhämmer. Welches Fett Sie genau für Ihr Modell verwenden müssen, ist abhängig von der Größe und Leistung Ihres Bohrhammers. Als Richtwert kann man allerdings festhalten: Je höherwertiger der Bohrhammer, desto sorgfältiger sollten Sie bei der Auswahl des Fettes sein. Der Hersteller von Bohrhämmern gibt in seiner Bedienungsanleitung immer an, welches Fett Sie verwenden sollten.

 

Bohrhammer fetten – Eigenschaft des Fettes

Bohrhammer fetten Meißefett

Makita bietet zum Bohrhammer fetten ein Meißelfett an. *

Sie sollten zwar immer das richtige Fett für den Bohrhammer auswählen, allerdings kann ein falsches oder ungeeignetes Fett den Bohrhammer in seiner Funktion nicht kaputt machen. Dies ist meist der Fall bei trocken gelaufene Bohrhammer, denn lieber falsches Fett als gar kein Fett gilt hier als Regel. Wichtig ist aber die Bauart und die Werkstoffverwendung durch die Anwendung. Ein Fett für Bohrhammer hat die Aufgabe das beweglich eingespannte Werkzeug wie Bohrer oder Meißel gegenüber dem starren Teil des Bohrfutters hin zu schmieren.

Ein Fett darf daher nicht zu flüssig sein, da es sonst auslaufen könnte und ungewollte Verschmutzungen zur Folge haben könnte. Fette, die zu hart sind, haben oft die negative Eigenschaft, dass die Mechanik eines Bohrhammers verklebt werden könnte. Dies führt in der Regel zu Problemen beim Öffnen eines Bohrfutters. Sollte Fett gar anfangen zu flocken und ungleichmäßig verteilt werden, werden auch nicht alle Bereiche ausgiebig und ausreichend gefettet. Darüber hinaus führen Sie zusammen mit Schmutz oder Sand zu einer Verstopfung was schädliche für das Bohrfutter ist.

 

Bohrhammer fetten – Verschiedene Fettarten

Für günstige Bohrhammer reichen in der Regel Universalfette als Schmiermittel. Bekannt sind drei verschiedene Universalfette:

 

  • Melkfette
  • WD 40
  • Caramba

 

Wollen Sie ein Bohrfutter bei einem hochwertigen Bohrhammer schmieren, sind andere Fette dringend zu verwenden:

 

  • Wälzfette
  • Kugellagerfette
  • Gleitlagerfette
  • Getriebefette

 

Abhängig von der Bauart des Bohrhammers können auch dünnflüssigere Schmiermittel verwendet werden. Hier sollte nicht am Schmiermittel gespart werden, da es sonst zu enormen Problemen führen könnte. Bei dünnflüssigeren Schmierfetten muss allerdings darauf geachtet werden, dass das Fett nicht in die Maschine hineinläuft, vor allen Dingen bei Arbeiten die über Kopf ausgeführt werden. Dünnflüssige Fette sind zum Beispiel:

 

  • Hydrauliköle
  • Motoröle

 

Bevor Sie anfangen zu fetten, sollten Sie die genau Kenntnis darüber haben, wo die Schmierpunkte Ihres Bohrhammers liegen. Bei vielen Bohrhämmern ist es so, dass sie lediglich im Bohrfutter geschmiert werden, wohin gegen bei anderen auch der Schlagkopf gefettet werden muss. Das sollten Sie in Erfahrung bringen, durch Nachlesen in der Anleitung Ihres Bohrhammers oder im Zweifel direkt beim Hersteller nachfragen.

 

Tipp: Vor dem Einfetten sollten alle alte Fettspuren sowie Verschmutzungen komplett entfernt werden. Verwenden Sie dafür Reinigungsbenzin und einen Pinsel.

Bohrhammer fetten – So fetten Sie einen Bohrfutterkopf

Bohrhammer fetten Meißelspitze

Einfach etwas Fett auf die Meißelspitze streichen und in den Bohrhammer einspannen.

Um den Bohrfutterkopf bzw. das eingespannte Werkzeug immer ausreichend zu fetten, sollten Sie bei jedem Einspannen eines Bohrers oder Meißels die Rückseite auf dem Kopf mit Fett versehen und anschließend mit dem Fett in den Bohrhammer einspannen. So sind Sie immer sicher, ausreichend Fett zu verwenden. Sollte jedoch vor dem Einspannen noch genügend Fett im Bohrfutterkopf vorhanden sein, entfällt ein erneutes Einfetten des Bohrhammers und Sie können bedenkenlos anfangen zu Bohren oder Stemmen.

 

 Hier finden Sie das Angebot für das Makita Bohrer-/Meißelfett*

Ähnliche Beiträge


Kommentare


Timo 30/07/2017 um 11:07

Sicherlich muss man nicht bei jedem Bohrerwechsel einfetten, aber man muss immer drauf achten dass am Bohrerschaft ein Schmierfilm vorhanden ist (wenn der mit dreck zugesetzt ist kann man auch mal mit Waschbenzin entfetten und neu schmieren). Ich nehme das Hilti-Meissel-Fett oder wenn bei der Maschine dabei das herstellereigene.. bei der Makita liegt normal auch ein Tübchen Fett bei. IUst alles eine gefühlssache, nur trocken sollte man nicht arbeiten, da dadurch die Bohreraufnahme schneller ausleiert. oder beim Staubbelastetend bohren in die decke ohne Staubschutzkappe der Bohrer mal festgeht.

Antworten

root 15/08/2017 um 07:50

Vielen Dank Timo. Da hast du vollkommen recht. Trocken ist das Schlimmste, was man der Maschine antun kann. Danke für deinen Hinweis.

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *